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Reisen nach Südafrika und Namibia

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Was erwartet mich beim Camping in Afrika

Die Logistik

Campingplätze

Im Südlichen Afrika werden die verschiedensten Campingplätze genutzt. Hier sind die 3 Arten beschrieben die Sie erleben können. Die Klassifizierungen sind:

Camping with permanent Ablution bedeutet:
eine fest umrissene Fläche, die als Campingplatz auch von anderen Campern (Privatpersonen und Gruppen) mitbenutzt werden kann. Es gibt dort fließend Wasser, Duschen, WC und manchmal auch kleine Geschäfte, eventuell eine Getränke Bude oder Restaurant, Telefon, Elektrizität und oft sogar einen Pool.. Man findet diese Art Campingplatz häufig in der Nähe von Städten oder in Wildreservaten.
Camping with Bush Ablution/ Bush Camping bedeutet:
wir übernachten auf privatem Gebiet oder in Bushgelände mit wenigen oder keinen permanenten Strukturen. Dort sind dann Duschen und Toiletten aufgebaut. Diese sind entweder Zelte die oben offen sind oder aus Buffelgras gebaute abgeschirmte Einzäunungen. Diese Toiletten funktionieren entweder als "Plumsklo" oder reinigen sich mit chemischer Flüssigkeit, ähnlich wie in einem Reisebus. Bei den Duschen handelt es sich um Buschduschen, die unterschiedlich funktionieren. In jedem Falle erklären Ihnen die Guides wie genau die Funktionen und was im Einzelfall zu beachten ist.
Camping with little or no Ablutions/Wild Camping bedeutet:
unter Umständen gibt es in den Gebieten in die wir Reisen kein oder wenig Wasser ( Kalahari, Skeleton Coast, Delta oder im Fischriver Canyon), oder wir können aus Platz oder Gewichtsgründen keine Duschzelte oder Toiletten mitnehmen. Auch hier bekommen Sie eine Einweisung.

Die Fahrzeuge

Jeder unserer Partner hat eigene Fahrzeuge die alle für die einzelnen Strecken und Fahrer maßgeschneidert sind. Jedes Fahrzeug ist für den Teil der Reise ausgerüstet auf dem es gebraucht wird. Die Fahrzeuge sind so ausgelegt das nur eine begrenzte Anzahl der Passagiere darauf Platz hat. Daher sind diese Touren sehr individuell und auch schnell ausgebucht. Viele Fahrzeuge haben Stromanschlüsse für 12 Volt Wechselstrom um Batterien aufzuladen oder den Akku des Videos wieder zum Leben zu erwecken. Sie müssen allerdings Ihren eigenen Stecker oder Ladegerät dabei haben. Landesübliche Adapter werden Sie entweder im Supermarkt bekommen oder Sie fragen Ihren Guide. Der wird Ihnenn schnell weiterhelfen. Viele unserer Partner haben eigene Anhänger entworfen und gebaut, die komplette Küchen darin untergebracht haben und in denen Campingsachen verstaut und aufgeräumt sind.

Die Ausrüstung

Alle Partner gebrauchen heute 2 Mann Dom Zelte, die normalerweise Platz für drei bieten. Diese Zelt sind leicht und schnell aufgebaut und ebenso leicht wieder eingepackt. Die Zelte haben Moskito und Insektennetze und sind regensicher. Trotz aller Sorgfalt gibt es den einen oder anderen Trick, damit man sich auch hier sicher und wohl fühlt. Ihr Guide wird Ihnen alles weiter vor Ort zeigen. Sie werden außerdem mit einer komfortablen Matratze und einem faltbaren Campingstuhl ausgerüstet. Selbstverständlich stehen auch Geschirr und Besteck zu Ihrer Verfügung. Nur die Sache mit den Kristallgläsern hat sich als schwierig erwiesen, aber eine vernünftige Tasse ist auch für Sie dabei. Bitte denken Sie daran das Kopfkissen nicht bei der Ausrüstung sind. Viele Gäste gebrauchen einfach eine Jacke oder nehmen aufblasbare Kissen. In den Wintermonaten werden von vielen Partnern zusätzlich Decken ausgegeben, die im Fahrzeug und während der Nacht gerne genutzt werden.

Ein typischer Tag auf Safari

Normalerweise stehen wir mit dem ersten Tageslicht auf. Es gibt Kaffee oder Tee und ein einfaches Frühstück das aus Cerealien (ich hasse dieses Wort) Rusk - das sind harte Kuchen, die in Kaffe getaucht werden- (wie man ein Leben ohne die im Bush aushält ist mir schleierhaft) und Früchte. Danach gehen/fahren wir auf die Morgenpirsch oder - im Delta - auf eine Exkursion mit den Mokoros. Je nach dem wie die Pirsch verläuft sind wir dann gegen 11:00 Uhr wieder im Camp. ( das ist flexibel, wie gesagt, je nach dem). Während der Mittagshitze haben Sie dann Zeit und Gelegenheit entweder schwimmen zu gehen oder einfach ein wenig zu faulenzen, ein Buch zu lesen und die Postkarten zu schreiben. Natürlich gibt es dann auch einen Brunch, damit man wieder zu Kräften kommt. Am Nachmittag gehen wir dann noch mal auf Pirsch und kommen erst mit dem Sonnenuntergang wieder zum Camp. Dort genießen wir dann das Abendessen rund um die Feuerstelle. Bitte denken Sie daran das an den Tagen an den wir reisen die Zeiten der Mahlzeiten sich ändern können, um die größtmögliche Anzahl an Aktivitäten zu erleben. Da einige der Fahrtstrecken ziemlich lang sein können, gibt es auch schon mal ein Picknick Mittagessen, dafür ist das Frühstück dann etwas größer.

Das Gepäck

Am besten ist eine große Sporttasche. Hartschalenkoffer sind nicht nur sperrig und unbrauchbar auf Safari, sondern haben -bei Flügen in den Busch oder die Wüste - keinen Platz in den kleinen Sportflugzeugen. Hartschalenkoffer können darum nicht mitgenommen werden. Hauptgepäck sollte nicht mehr als 12 kg wiegen, zusätzlich empfehlen wir einen kleinen Rucksack als Handgepäck. Für das Delta nehmen Sie bitte nur die Sachen mit, die Sie für 2/3 Nächte brauchen und die in Ihr Handgepäck passen. Das große Gepäck können Sie sicher im Auto verstauen. Natürlich wissen wir auch, dass Sie nicht einen 3 oder 4 Wochen Urlaub mit 12 Kg Gepäck bestreiten wollen und haben deshalb im Normalfall für Ihren Schalenkoffer den Sie dann umpacken und nach der Reise wieder zurückbekommen einen sicheren Aufbewahrungsplatz.

Was Sie dabei haben sollten
  • Pass und alle Visa. Wir helfen Ihnen dabei und werden uns im Vorfeld darum kümmern, aber dabeihaben müssen Sie das Ding.
  • Warmer Schlafsack, ( noch mal, wir haben keine Kissen, aber denken Sie an den Platz)
  • Taschenlampe mit Ersatzbatterien und einer Ersatzbirne. Hier auch wieder an das Gewicht denken, Sie brauchen keine Leuchte für 1500m.
  • Ein Hut oder eine Sonnenkappe. Denken Sie daran, das Ohren mit zu Körper gehören und sehr leicht verbrennen.
  • Warme Jacke, Anorak , wind undurchlässig für die Wintermonate ( Mai bis September) und Wasser abweisend für die Sommer Monate ( November bis März)
  • Badeklamotten
  • Leichte Kleidung in Natur- oder Erdfarbe (keine Neonfarben oder leuchtend oder grelle Farben ) T-Shirts und Shorts/kurze Hosen.
  • Eine Leichte lange Hose und ein leichtes langärmliges Hemd ( für Tagsüber als Sonnenschutz
  • Bequeme Wanderschuhe (Sie sollten genau wissen das die passen oder Eingelaufen sind)und Sandalen, keine Flip-Flops
  • Ihre Kamera, Video, jede Menge extra Filme, Speicherkarte, & Batterien
  • 1 Wasserflasche und den kleinen Rucksack
Persönliche Sachen
  • Ihre Wasch- und Schminksachen, Rasierer ( Bitte keine Schmink Koffer oder Hartschalenteile)
  • Medizin
  • Sonnenlotion, block out
  • Malaria prophylaxe ( bitte den gesondererten Artickel lesen)
  • Wassersichere Ziplock Beutel um Ihre persönlichen Gegenstände zu sichern und um die Kameras und Filme Staub und trocken zu halten.
  • Persönliche "erste Hilfe"

Denken Sie bitte daran, das Alle unsere Guides einen sehr hohen Grad als Ersthelfer haben nd das jederzeit eine größere Erst Hilfe Box dabei ist. Wie auch immer, manchmal braucht man nur ein kleines Pflaster oder ist allergisch gegen das eine oder andere. Bitte Informieren Sie den Guide auch über bestehende Allergien und Medikamente die Sie einnehmen.

Getränke

Auf allen Reisen sind die Getränke nicht mit eingerechnet. Sie sollten entweder genug Bares oder Kreditkarten dabei haben. Sie werden überrascht sein, wo Sie überall "Plastik" einsetzten können, auf der anderen Seite, denken Sie daran, das es sich manchmal nur um Kleingeld handelt. Momentan ( können Sie mit etwa diesen Preisen rechnen (Jan.jkh 2005)

Wasser 1,5 l: etwa 1,20 Euro
Bier lokal: etwa 1,10 Euro
Wein 750ml: etwa 4,00 Euro
In den Hotels und Bars sind die Getränke landesüblich höher und laufen auf "Cash". Das nervt anfangs da wir hier in Europa gewohnt sind am Ende zu zahlen, ist aber kein Problem. In vielen kleineren Bars werden Sie Geld auf dem Tresen liegen sehen und die Bedienung nimmt sich dann davon. In den größeren Städten ist das nicht üblich.

Trinkgeld, Tipps, Gratitude

Tipping is not the Capital of China! Trinkgelder sind generell eine akzeptierte Form des Dankes. Wie man so schön sagt: Es ist keine Pflicht, aber sehr gerne gesehen. Alle unsere Partner empfehlen Trinkgelder je nach geleistetem Service an folgende Personen zu richten:

  • Guide und Camp Assistent, die sich während der gesamten Reise um Sie kümmern.
  • Mokoro polers und lokale Guides die Sie in der Wüste, an besonderen Plätzen oder im Delta betreuen.
  • Bootführer auf einer Flussfahrt (Chobe, Zambesi, Walfishbay)
  • Gepäckträger, Barleute und Kellner/innen überall auf den Reisen

Denken Sie bitte daran, das für diese Leute Ihr Trinkgeld entweder die einzige Bezahlung ist, oder zumindest einen großen Teil davon ausmacht. Normalerweise können Sie immer in der lokalen Währung ein Trinkgeld hinterlassen. In Zambia und Zimbabwe ist es aber besser, Sie geben es in Euro oder US$.

Einkaufen

Die besten Plätze um Souvenirs einzukaufen sind um Victoria Falls gelegen. Natürlich gibt es auch die Holzfällermärkte in Kenia und in Namibia und in der Gegend um St. Lucia. Das Problem das Sie auf allen Ihren Reisen haben werden ist natürlich: wohin mit dem Ding? Platz ist immer etwas limitiert. Am besten Sie heben sich das auf für das Ende der Reise, dann kennen Sie schon die Preise und wissen auch was es alles gibt. Denken Sie aber auch hier beim Handeln daran, das es für beide Seiten ein Geschäft sein soll. Ihr Guide wird sicher eine Stütze sein, aber erwarteten Sie nicht, das er oder Sie das Feilschen und Handeln für Sie übernimmt. Und denken Sie bitte daran, das es eigentlich egal ist was es kostet, wenn es für Sie den richtigen Preis hat, sollten Sie es mitnehmen.

Welche Währung sollten Sie dabei haben

Generell sollten Sie eine kleinere Einheit der Währung des Landes in das sie verreisen dabei haben, US $ (oder Reiseschecks) sind universal und überall verwendbar. Natürlich auch Euros. In den größeren Städten gibt es an verschiedenen Stellen Geräte an denen Sie mit Visa oder (in Südafrika) auch Eurocard Geld abheben können. Ob die immer funktionieren ist nicht garantiert, so eine Sicherheit an Cash sollten Sie einstecken haben. Denken Sie bitte daran, das, je weiter Sie von den Städten weg sind die Wechselkurse schlechter werden.
Sie können zwar in Namibia mit Rand bezahlen, aber denken Sie daran, das Sie Namibische Dollar, Zimbabwe Dollar und in Zambia Kwatcha, nicht mehr umgetauscht bekommen. Ebenso verlieren Sie deutlich, wenn Sie Südafrikanische Rand wieder zurücktauschen in Euro (Nur möglich in S.A.) Geben Sie das Geld lieber vor Ort aus.

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